Hunde- & Welpenerziehung - so erziehst du Schritt für Schritt deinen Hund!

Der Hund gehört neben der Katze zum beliebtesten Haustier der Deutschen. Bei dem Anblick von den Vierbeinern ist das aber auch nicht verwunderlich. Für viele ist der Hund viel mehr als nur ein Haustier. Richtig erzogen bestehen dem Herrchen und seinem Hund viele tolle und unvergessliche Jahre bevor. Doch damit es zu keinen Komplikationen kommt ist vor allem das erste Jahr für die Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Hund enorm wichtig. Die Rede ist von der Welpenerziehung / Hundeerziehung.

Willkommen auf unserer Website "Hunde- und Welpenerziehung"! Meine Name ist Regina & ich betreibe diesen Blog mit meinem Mann. Hunde gehören zu unserer Leidenschaft und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Leuten wir Dir bei der Erziehung deines Hundes zu helfen. Auf diesem Blog findest du sämtliche Tipps & Tricks zur Hunde- und Welpenerziehung. Im Folgenden gehen wir in einer umfassenden Schritt für Schritt-Anleitung auf die Erziehung von Welpen & Hunden ein. Es werden allseits bekannte Problematiken wie z.B. das Ziehen an der Leine, Stubenreinheit oder wie man das Bellen abgewöhnt behandelt, aber auch grundlegende Schritte angesprochen wie z.B. die Abholung, Ankunft und die ersten Stunden mit dem Welpen! Einen groben Leitfaden gibt es hier:

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  • Wie Du deinen Welpen stubenrein bekommst
  • Wie Du deinen Hund leinenführig bekommst
  • Wie Du es schaffst deinem Hund das Bellen abzugewöhnen
  • Wie dein Hund dir auf deine Befehle gehorcht

Inhaltsverzeichnis: Hundeerziehung Schritt für Schritt

  • 1

    Abholung & erste gemeinsame Stunden

    Hier erfährst Du was wichtig bei der Abholung des Welpen beim Züchter ist & worauf man den ersten Tag bzw. die ersten gemeinsamen Stunden achten sollte.

  • 2

    Die ersten Tage mit dem Welpen

    Erfahre in diesem Abschnitt, was in den ersten Tagen im Umgang in der Welpenerziehung wichtig ist und worauf du den Hund konditionieren solltest.


Abholung & die ersten Stunden in der Welpenerziehung

Die erste Amtshandlung bevor es überhaupt so richtig losgeht ist die Abholung des Welpens von dem jeweiligen Züchter. Hier sollte man auf jeden Fall am Besten zu 2. sein, sodass jemand das Auto fahren kann, während die andere Person auf den Hund aufpasst. Denn wenn man am Auto fahren ist kann man dem Welpen sicherlich nicht die Aufmerksamkeit schenken, welche es benötigt. Zumal es jederzeit sein kann, dass der Hund unruhig wird oder "auf Toilette" gehen muss.

Für den Transport sollte man eine weiche Decke mitnehmen, auf welcher es sich der Welpe dann auf dem Schoß gemütlich machen kann. Es empfiehlt sich außerdem auch eine Hundeleine mitzunehmen, falls der Hund ein Geschäft erledigen möchte. Denn gerade in dessen Aufregung kann es passieren, dass der Hund wild rumrennt. Hier gilt einfach nur, dass Vorsicht geboten sein sollte. In vielen Fällen kommt man aber auch ohne den Einsatz der Leine aus.

Die Ankunft im neuen zu Hause

Auch die Ankunft im neuen Eigenheim sollte durchaus durchdacht sein. Die wahrscheinlich aller schlechteste Idee wäre es, eine Willkommensparty zu veranstalten, wo der Hund von Reizen regelrecht überflutet wird. Das Wichtigste in den ersten Stunden ist erst einmal die Ruhe. Der Hundewelpen sollte sich langsam aber sich eingewöhnen. Das heißt aber nicht, dass man den Hund einfach komplett in Ruhe lassen soll. Man kann ihm z.B. schon mal seine Wasser- und Futterstelle zeigen & ihn streicheln und Zuneigung zeigen.

Es gilt lediglich, dass der Hund einfach nur nicht mit Reizen in den ersten Stunden überflutet wird. Was man sich bereits in den ersten Stunden schon angewöhnen sollte: wenn der Hund etwas gegessen oder getrunken hat oder nach einem Schläfchen aufgewacht sind, so sollte man den Hund gleich schnell sanft unter den Arm nehmen und mit ihm nach draußen gehen. So vermeidet man von Beginn an, dass er sein Geschäft im Haus erledigt, was ein sehr wichtig Schritt für die Stubenreinheit in der Welpenerziehung / Hundeerziehung ist.

Die ersten Nächte

Die erste etwas größere Hürde in der Welpenerziehung stellt die Nacht dar. Denn das ist natürlich eine Zeit, in welcher man selber schlafen muss und nicht die ganze Zeit sehen kann, was der Hund macht. Wir halt es daher für eine gute Möglichkeit eine Hundebox neben das Bett zu stellen, in welcher der Vierbeiner für's erste übernachtet. Denn in der Regel lassen die Welpen in der Box ungern ein Geschäft ab. Die Hunde werden meistens schon auf sich aufmerksam machen, wenn sie mal nach draußen sind. Durch das Quieken oder Winseln wird man dann geweckt und kann dem Welpen seinen nötigen Auslauf geben. Wichtig ist hier wieder, dass man den Hund wieder sanft unter den Arm nimmt und nach draußen trägt, damit er nicht sofort "drauf los pieselt". Man kann den Hund dann auf dem Gras absetzen, sodass er sein Geschäft erledigt. Dafür kann man ihn dann auch loben, sodass er gleich eine sinnvolle Verknüpfung zum Geschäft im Außenbereich herstellen kann.

Häufig gestellte Fragen in den ersten Tagen der Hundeerziehung

Immer wieder erreichen uns viele Fragen, welche die Hunde- und Welpenerziehung betreffen. Aus diesem Grund haben wir einfach mal die gängigsten Fragen hier gesammelt und kurz und knapp geantwortet. Falls du selber eine Frage hast oder dir in Dingen der Erziehung unsicher bist, zögere nicht direkt Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir helfen gerne weiter 🙂

Den Welpen alleine lassen?

Es wäre natürlich schön, wenn man 24/7 für den Hund Zeit hätte und diesem in den ersten Wochen die volle Aufmerksamkeit schenken könnte, doch in der Realität sieht das meist etwas anders aus. Es kann immer mal etwas dazwischenkommen oder ein Vorfall passieren, sodass man den Hund für eine Stunde oder vielleicht sogar länger alleine lassen muss. Viel länger sollte natürlich am Besten nicht der Fall sein.

Um den Hund auf so einen Fall vorzubereiten, sollte man schon von Beginn an hin und wieder die Gelegenheit nutzen, um den Hund einfach für kurze Zeit unbeaufsichtigt zu lassen. Das kann so zwischen 15 bis 30 Minuten beispielsweise dauen. Eine sehr gute Gelegenheit bietet sich dafür, wenn der Hund schon etwas müde nach dem Spielen oder ähnlichen Aktivitäten ist. Dann kann man die Gelegenheit nutzen und den Hund in einem Raum mit einem Knochen oder ähnlichem alleine lassen, sodass dieser sich mehr oder weniger in den Schlaf kaut. So wird der Hund schon mal langsam daran gewöhnt auch mal alleine zu sein, was ebenfalls ein wichtiges Thema in der Hundeerziehung ist.

Konditionierung des Welpens durch die Hundepfeife

Ein Teil der Hunderziehung, welcher häufig vernachlässigt wird, ist die Konditionierung des Hundes durch die Hundepfeife. Damit sollte man schon früh anfangen. Denn wenn man den Hund ohne Leine führt und dieser sich austobt oder dieser eine unerwünschte Richtung einschlägt, kann man das Tier ganz einfach durch einen Pfiff zurückrufen. Die Konditionierung auf die Pfeife ist dabei eigentlich gar nicht so schwer. Der wahrscheinlich einfachste & gängigste Weg ist die Konditionierung durch Leckerlis & immer wiederkehrenden Belohnungen. Dadurch wird dem Hund signalisiert dass er etwas richtig macht, wenn er in Folge des Tons der Pfeife zum Herrchen läuft. Das sollte man einfach so lange wiederholen bis der Hund einwandfrei auf das Signal hört.

Hund Leine führen

Eines der meist bekannten Probleme bei der Hunde- und Welpenerziehung ist wahrscheinlich das Führen mit der Leine. Auch hier sollte man so früh wie möglich versuchen dem Hund klar zu machen, wie er sich an der Leine zu verhalten hat. So gewöhnt er sich es erst gar nicht an bei jeder Kleinigkeit an der Leine zu ziehen. Wer das Problem erst einmal hat, weiß wie lästig das sein kann. Doch was unternimmt man am Besten gegen das Problem?

Nun – dazu gibt es verschiedene Ansätze. Eine sehr gute Möglichkeit ist sozusagen die „Stop-and-Go“ Methode. Diese ist recht simpel aber dafür umso effektiver. Und zwar ist es wichtig, dass das Herrchen immer vor dem Hund läuft und der Hund dem Herrchen folgt – nicht umgekehrt. Jedes mal wenn nun der Hund versucht vorzulaufen stellt man sich vor den Hund und bleibt kurz stehen um zu signalisieren, dass das nicht in Ordnung ist. Den Vorgang kann man auch mit einem Zisch-Laut beispielsweise untermauen. Es ist auch wichtig, dass wenn du dich an diese Methode wendest, sie kontinuierlich und streng über einige Wochen durchziehst. Solange, bis der Hund sich an die Regeln hält. Beständigkeit & Durchhaltevermögen sind bei der Hundeerziehung das A und O!

Weitere Tipps und Tricks zur Welpenerziehung

Hast Du einen süßen Hundewelpen und möchtest Du Dein Leben mit dem kleinen Vierbeiner teilen, ist eine Hundewelpen Erziehung sehr wichtig. Das Zusammenleben mit einem Welpen kann vor allem in den ersten Monaten von Missverständnissen geprägt sein und viel Geduld ist erforderlich. Mit der richtigen Welpenerziehungvon Anfang an gestaltet sich das Zusammenleben mit dem kleinen Hund allerdings sehr einfach. Eine artgerechte Welpenerziehung verhilft zu einem harmonischen Verhältnis zwischen Dir und deinem Welpen.

Bereite Dich gut auf den Welpen vor

Bevor der kleine Hund kommt, solltest Du Dein zuhause welpensicher machen und alle Gefahrenquellen, wie zum Beispiel Stromkabel, sowie Medikamente und Reinigungsmittel so verräumen, dass der Hund sie nicht erreichen kann. Darüber hinaus musst Du noch alles mögliche für den Vierbeiner kaufen, wie zum Beispiel ein Körbchen, sowie ein Halsband und Spielzeug. Welches Futter ideal ist, sagt Dir ein Züchter.

Die Eingewöhnungsphase

Bereits, wenn Du den Welpen abholst, solltest Du ihm das Gefühl geben, dass er sich bei Dir geborgen fühlen kann. Dies wird die Hundewelpen Erziehung vereinfachen. Den jungen Hund transportierst Du am besten in einer Box, die du auf deinen Schoß stellst, um ihm Nähe zu vermitteln. Zuhause angekommen, gib der flauschigen Fellnase Zeit, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen und diese zu entdecken. Bleibe immer in der Nähe des Welpen und falls er nah zu Dir kommt, kuschel mit ihm. Trotz der treuen Kulleraugen, musst Du von Anfang an Grenzen setzen und den Welpen erziehen. Er darf außer seinem Spielzeug und den Kauknochen nichts anderes anknabbern.

Ohne Pinkelpfützen zusammenleben

In der Regel zeigen die Welpen ein bestimmtes Verhalten, wie zum Beispiel ein längeres schnüffeln am Boden, ehe sie Pinkeln. Du musst das typische Verhalten deines Hundes herausfinden und ihn rasch nach draußen bringen, damit er dort sein Geschäft verrichten kann. Pinkelt der Hund an der dafür vorgesehenen Stelle, ist das Welpen erziehen erfolgreich und darfst Du ihn sofort belohnen. Geht es einmal daneben, setze Deinen Welpen kommentarlos nach draußen und wische das Malheur einfach weg. Damit der Welpe stubenrein wird, sind mehrere Wochen Geduld und konsequente Hundewelpen Erziehung notwendig.

Sitz- und Platz-Übungen trainieren

Bei der Welpenerziehung solltest Du Dir und deinem Hund nicht zu hohe Ziele setzen. Freue Dich über jedes kleine Erfolgserlebnis und zeige diese Freude dem Tier. Du kannst das Welpen erziehen in spielerischer Form gestalten und zum Beispiel im Fangspiel ein Seil hochhalten und dabei "Sitz" sagen. Reagiert der kleine Hund darauf, darfst Du ihn mit positiven Worten wie beispielsweise "guter Hund" belohnen und ihn kraulen. Das Wort "Komm" wird am besten in Verbindung mit der Fütterung geübt. Rufe dafür zum Beispiel "Komm" und den Namen des Tieres, damit der Welpe versteht, was Du von ihm willst.

Anspringen abgewöhnen

Einige Welpen springen Menschen sehr gerne an. Dieses für den Menschen nervige Verhalten, muss von Anfang an bei der Welpenerziehung unterbunden werden. Stellt sich der kleine Hund an Deinem Bein hoch, solltest Du zurücktreten und klar „Nein" sagen. Eine andere Möglichkeit dem Hund das Anspringen abzugewöhnen ist, ihm Deinen Rücken zu zeigen, damit er sein Verhaltensmuster ändert.

Den Welpen erziehen: Klassisch und instrumentell konditionieren

Bei der klassischen Welpenerziehung lernt Dein Welpe auf einen gewissen Reiz mit dem gewünschten Verhalten zu reagieren. Diesen Reiz oder ein Signal verbindet der kleine Hund er mit einem Verhaltensmuster. Ein Beispiel für die Hundewelpen Erziehung ist, wenn das Tier zurück kommt, wenn er ein Pfeifsignal hört. Die instrumentelle Welpenerziehung beinhaltet ein anderes Lernverhalten. Der Welpe möchte mit einem gewissen Verhaltensmuster sein Ziel erreichen. Ein Beispiel für den Welpen erziehen ist, wenn er sich hinsetzt, um ein Leckerchen, welches vor ihn gehalten wird, zu bekommen. Bei dieser Welpenerziehung lobst Du das Tier und lernst ihm das Kommando „Sitz“. Um den Welpen erziehen zu können, ist es wichtig, dass ein Verhalten, welches das gewünschte Ziel nicht erreicht, seltener angewandt wird.

Hundewelpen Erziehung – Nachahmung durch Hundewelpen

Hunde sind soziale Lebewesen und lernen viel von ihren Hundekollegen, sowie von ihren Besitzern. Einen Welpen erziehen mittels Nachahmung wurde oftmals unterschätzt. Heutzutage ist dieser Lernmechanismus bei der Welpenerziehung allerdings sehr wichtig. Welpenerziehung durch Nachahmung hilft dem kleinen Hund auf einfache Weise Gefahren zu erkennen und Futter zu finden.

Dem Hundewelpe das Beißen abgewöhnen

Zur Welpenerziehung gehört auch, dass Du dem kleinen Hund das beißen abgewöhnst. Welpen haben noch keine Beißhemmung und während des Spielens beißen die kleinen Vierbeiner sehr gerne und testen natürlich auch aus, wie viel Du als Besitzer tolerierst.Darüber hinaus erfordert der Zahnwechsel es, irgendetwas locker beißen zu können. Ist Dein Vierbeiner beim Welpen erziehen zu wild und beißt, stoppst Du dies mit einem klaren „nein“ und unterbrichst das Spiel, bis die Fellnase wieder sanfter ist. Mit dieser spielerischen Welpenerziehung lernst Du Deinem kleinen Hund, dass deine Hand nicht zum hinein beißen da ist.

Der Alltag mit dem kleinen Hund

Der neue Welpe ist so süß und am liebsten würdest Du mit ihm den ganzen Tag verbringen, doch der Alltag holt Dich ein und Du musst Arbeiten oder Einkaufen und das Tier muss auch alleine bleiben können. Aus diesem Grund ist es wichtig den Welpen erziehen zu können und ihn an das Alleinsein zu gewöhnen. Bei der Welpenerziehung solltest Du dem kleinen Tier auch beibringen über längere Zeit still zu liegen, damit Du wie gewohnt deinem Leben nachgehen kannst.

Dauer bellen und Betteln verhindern

Einige Welpen bellen permanent und stören Dich und die Nachbarschaft. Dies gilt es beim Welpen erziehen zu unterbinden. Bei der Welpenerziehung ist ein deutliches Kommando mit „Nein“ oder „Aus“ angebracht, wenn der Hund bellt. Eine andere Möglichkeit der Hundewelpen Erziehung ist den Vierbeiner mit einem Spiel abzulenken oder mit ihm Gassi zu gehen, um ihm vom Bellen abzuhalten. Der süße Welpe mit seinen Kulleraugen bettelt sehr gerne, wenn Du am Essen bist. Dies tut er nicht, weil er hungrig ist, sondern weil dies sein natürliches Verhaltensmuster ist. Bei der Welpenerziehung solltest Du ihm das Betteln mit einem klaren "Nein" Kommando abgewöhnen.

Fazit zur Hunde und Welpenerziehung

Um einen Welpen erziehen zu können, benötigst Du viel Geduld, damit ihr gemeinsam die schwere Zeit übersteht. Eine spielerische Welpenerziehung bringt für Dich und das Tier Spaß und vereinfacht das ganze. Mit der richtigen Welpenerziehung kann nichts schief gehen und Du verhinderst, dass sich Erziehungsfehler nach Jahren rächen. Somit bleibt Eure Hund-Mensch-Beziehung in Ordnung und ein harmonisches Zusammenleben ist garantiert.