Hund abrufen - So rufst du deinen Hund sofort herbei!

hund abrufenIn der Hunde- und Welpenerziehung gehört der Abruf zu den wichtigsten Grundkommandos, die der Vierbeiner auf jeden Fall beherrschen sollte. Gerade in den jungen Jahren ist es wichtig sich als Hundehalter an dieser Stelle durchzusetzen und nicht klein bei zu geben. Dass der Hund oder Welpe nicht sofort hört ist allerdings vollkommen normal und auch natürlich. Die Vierbeiner haben nun einmal gewisse Triebe, die sie gerade zu Beginn ausüben. Hier ist es die Aufgabe der Welpenerziehung die Triebe in den Griff zu bekommen.

Das Gute bei Welpen ist, dass diese in den ersten Wochen einen natürlich Folgetrieb haben. Vor allem in dieser Zeit sollte man diesen ausnutzen und dem Hund deutlich machen, dass es nichts besseres gibt als zum Hundehalter zu kommen. Um dem Hund das zu zeigen, sollte man stets Leckerlis parat haben, um die Anerkennung zu verdeutlichen. Unterstützt werden kann das durch Zuneigung. Man kann den Hund beispielsweise mit offenen Armen empfangen und seine Freude gegenüber diesem äußern.

Den Hund richtig abrufen - Weitere Tipps & Methoden

Weitere Methoden und Herangehensweisen sind z.B. auch das "in-die-Hocke-gehen". Auch das Rufen mit einer euphorischen Stimme und einer gewissen Ausstrahlung kann dabei helfen, dem Hund zu signalisieren, dass es genau richtig ist jetzt zum Hundehalter zu kommen. Um die Aufmerksamkeit des Welpen zu wecken kann es einfach so machen, dass man seinen Namen deutlich ruft. Anschließend spricht man das Kommando oder den Befehl aus. Hier eignen sich natürlich Phrasen wie z.B. "Beifuß" oder "Komm her".

Eine weitere Strategie zum Hund abrufen ist das Einsetzen von Gestik & Mimik. Diese unterstreicht das Kommando und macht dem Hund zusätzlich deutlich, dass er sich in Richtung des Hundehalters begeben sollte. Viele Hundehalter klatschen hier z.B. in die Hände oder machen eine typische Armbewegung die signalisiert, dass der Hund kommen soll. Wichtig ist vor allem immer, dass der Hund gerade in der Anfangszeit der Konditionierung kontinuierlich mit Leckerlis belohnt wird. Unterstützt werden kann das Lob noch durch verbale Ausdrücke sowie Streicheln und Zuneigung.

Was tun, wenn der Hund nicht auf das Abrufen reagiert?

Grundsätzlich sollte man den Hund nicht abrufen, wenn er gerade sehr vertieft in andere Handlungen ist. Wenn er gerade z.B. mitten am Spielen mit einem Kameraden ist, dann warte doch einfach noch einen kurzen Moment. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann kann man den Hund konsequent abrufen. Wenn der Hund auf das Abrufen nicht reagiert, dann ist das Zeichen von Ignoranz ein Weg, um dem Hund zu signalisieren, dass das Verhalten nicht in Ordnung ist.

Kehre deinem Vierbeiner den Rücken und entferne dich ein wenig von ihm. Dabei solltest du natürlich trotzdem den Hund im Auge behalten und nun nicht einfach komplett abhauen. Versuch dem Hund einfach irgendwie das Gefühl zu geben, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist.

Eine andere Möglichkeit ist es, direkt auf den Hund zuzugehen und ihn in einer gewissen Hinsicht zu bestrafen (Natürlich nicht durch anschreien oder Tätigkeiten). Rede erst einmal verbal auf ihn ein mit Dingen wie z.B. "Nein" oder "Aus, komm her". Unterstützen kannst du das, indem du den Hund noch zusätzlich anleinst. Nun begibst du dich mit dem Hund weg. Die Bestrafung sieht dann in diesem Moment z.B. so aus, dass er nicht weiterspielen kann. Solch eine Art von Bestrafung reicht vollkommen aus und sollte dem Hund deutlich machen, dass er das nächste Mal vielleicht besser auf das Abrufen reagieren sollte.

Es ist wichtig, dass du genau diese Dinge immer wieder wiederholst, bis es letztendlich funktioniert. Nur so lernt der Hund, dass er auf das Abrufen zu reagieren hat. Lobe deinen Hund immer wieder, wenn er etwas richtig macht und mache dem Hund aber auch jedes mal deutlich, dass es nicht in Ordnung ist, wenn er auf das "Hund abrufen" nicht reagiert! Ein nützliches Video  zu dem Thema kannst du auch hier sehen:

Weiterführende Links